Auf Der Universität Lore

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Jugendliche Begegnungen und soziale Schranken

ISBN 13: 9791041900015
Autor: Storm, Theodor
Verlag: Culturea
Umfang: 42 S.
Erscheinungsdatum: 14.12.2022
Auflage: 1/2022
Format: 0.3 x 22 x 17
Gewicht: 84 g
Produktform: Kartoniert
Einband: Kartoniert
Artikelnummer: 7765318 Kategorie:

Beschreibung

In "Auf der Universität Lore" von Theodor Storm wird die Geschichte eines jungen Mannes erzählt, der in einer kleinen deutschen Stadt lebt und seine ersten Erfahrungen mit Liebe und gesellschaftlichen Schranken macht. Der Protagonist, ein Schüler der Lateinschule, besucht regelmäßig eine Tanzschule, die im Rathaus der Stadt stattfindet. Dort trifft er auf Leonore Beauregard, die Tochter eines französischen Schneiders. Trotz ihrer bescheidenen Herkunft wird sie von der Bürgermeisterin unterstützt und nimmt an den Tanzstunden teil. Der Erzähler ist fasziniert von Leonore und entwickelt eine Zuneigung zu ihr, die jedoch durch die sozialen Unterschiede und die Vorurteile der anderen Teilnehmer der Tanzschule erschwert wird. Die Geschichte beschreibt die Herausforderungen und Unsicherheiten der Jugend, die Suche nach Identität und die ersten Schritte in die Erwachsenenwelt. Die Beziehung zwischen dem Erzähler und Leonore wird durch Missverständnisse und gesellschaftliche Erwartungen auf die Probe gestellt, doch am Ende bleibt die Erinnerung an eine besondere Verbindung, die trotz aller Widrigkeiten bestand.

Autorenporträt

Hans Theodor Woldsen Storm ( 14. September 1817 in Husum, Herzogtum Schleswig; gestorben 4. Juli 1888 in Hanerau-Hademarschen) war ein deutscher Schriftsteller. Mit seiner Lyrik und Prosa gehört er zu den bedeutendsten Vertretern des Poetischen Realismus. Storm ist vor allem für seine Novellen bekannt, empfand sich allerdings in erster Linie als Lyriker und sah die Gedichte als Ursprung seiner Erzählungen. Für ihn war das Erlebnis das Fundament seiner Gedichte, während er der Gedankenlyrik fernstand. Einige Verse und Novellen richten sich gegen den Adel und kritisieren die Beamtenhierarchie sowie die Verbindung weltlicher und geistlicher Kräfte. Neben den frühen lyrisch-stimmungsbetonten Werken wie Immensee und Angelica finden sich in der Novellistik seiner mittleren und späten Jahre weitere Themen und Impulse. Zu ihnen gehören religions- und sozialkritische Ideen wie in Veronica, Im Schloß oder Ein Doppelgänger. Mit Kunstmärchen und unheimlichen Novellen wie Draußen im Heidedorf und Renate, Eekenhof und schließlich Der Schimmelreiter steht sein Werk in einem Spannungsverhältnis zu Vorgaben des Realismus.

Herstellerkennzeichnung:


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