Beschreibung
Ein namenloser Ich-Erzähler, ein älterer Herr auf seiner letzten Reise nach Bagdad, begegnet der berühmten Kriegsfotografin Amanda Kainsberger. Diese Begegnung öffnet die literarische Tür zu einer Welt, in der das Grauen des Krieges, die Magie des Orients und die Abgründe der menschlichen Seele untrennbar miteinander verwoben sind. Amanda, die für ihre schonungslosen Bilder aus Krisengebieten bekannt ist, wird mit ihrer Vergangenheit konfrontiert: ein mysteriöses Mädchen, das ihrer verstorbenen Tochter gleicht, die Werke des Underground-Dichters Thadäus Ladislav Bugelmüller und ein rätselhafter Plan des Literaturkritikers Viktor Gubensteen ziehen sie in einen Strudel aus Erinnerungen und ungelösten Rätseln. Inmitten der exotischen Kulisse Bagdads entfaltet sich eine surreale Geschichte über Verlust, Liebe und die Kraft der Selbstfindung. Der Ich-Erzähler, ein letzter stiller Beobachter, führt uns durch die Straßen dieser faszinierenden Stadt, in der Krieg und Poesie, Schmerz und Hoffnung aufeinandertreffen. Mit diesem Roman erschafft Valerie Springer ein intensives literarisches Werk über das Ringen mit der Vergangenheit und die fragile Schönheit der Wahrheit.
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