Die Rettung des jungen Werther

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Eine Wertheriade nach Friedrich Nicolai

ISBN: 3384552350
ISBN 13: 9783384552358
Autor: Krause, Christoph T M
Herausgeber: Christoph T M Krause
Verlag: tredition
Umfang: 108 S., 1 farbige Illustr.
Erscheinungsdatum: 12.03.2025
Auflage: 1/2025
Format: 0.8 x 21 x 14.8
Gewicht: 169 g
Produktform: Kartoniert
Einband: Kartoniert
Altersangabe: Lesealter: 12-99 J.
Artikelnummer: 6134977 Kategorie:

Beschreibung

1775. Der Junge Hanns und der Mann Martin führen ein Streitgespräch über einen Wertheriadenroman. Auch in diesem Nachfolgeroman von Goethe, der nach dem Gespräch in Gänze vorgestellt wird, will Werther durch die eigene Hand sterben, weil er Lotte nicht für sich gewinnen kann. Alles ist hier so, wie in Goethes Original, nur dass Werther überlebt, weil sein bester Freund Albert dessen Selbsttötung zu verhindern weiß; Albert ist der, der gleichzeitig Lottes Verlobter und der Grund für deren Zurückweisung von Werther ist. Albert sendet Werther zwar die gewünschten Pistolen, genau wie im Originalroman, füllt sie aber hier mit Hühnerblut, ohne eine echte Patrone. Werthers Selbsttötung scheitert, er überlebt und in der Folge ihres Disputs über all dieses seine Leiden, wendet sich das Blatt und plötzlich werden aus platonischen Freunden und Widersachern Liebende, weil Albert unerwartet seine wahren Gefühle für Werther erkennt. Auch Werther verliebt sich in Albert. Als sich Lotte, gegenüber den beiden, mit Affären rächen will, kommt es aus Mitleid zu einer Ménage-à-trois, indem Lotte zu den beiden auf ihr neu erstandenes Gut zieht. Dort hören aber die Ansprüche und Eskapaden Lottes nicht auf und die beiden werden dieser Situation einer Dreier-WG überdrüssig. Lotte gerät durch den Pesttod ihres Kindes in eine schwere Depression und gelangt zu einer ähnlichen Entscheidung, ihr Leben beenden zu wollen. Sie stirbt auf Werthers und Alberts neuem, gemeinsamen Hof, nachdem Werther und Albert ihr altes Anwesen, wegen eines ihre Existenz bedrohenden, exzentrischen Nachbarn, aufgeben mussten. Aufgrund eines fehlenden Erbes, waren Werther und Albert jeweils gezwungen, eine Anstellung anzutreten, lebten aber glücklich, bis an ihr Lebensende, in einer ruhigen und ausgeglichenen Zweierbeziehung zusammen, ganz, wie in einer Ehe, ohne dass diese große Liebe noch durch Ränkespiele einer Frau, wie Lotte, gestört werden konnte. Nach dem Ende der Bucherzählung, kommen die Gesprächsdisputanten zu dem Schluss, dass diese Geschichte im wahren Leben tatsächlich so passieren könnte, sie sich aber niemals vorstellen könnten, in einer solchen Situation Selbstmord zu begehen. Die Lesenden ahnen bereits, dass Hanns und Martin selbst zwei Liebende sein könnten, die miteinander nach dem eigenen Weg zum Glück suchen.

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