Beschreibung
Zwei alte Männer treffen sich nach Jahrzehnten wieder, um ein Drehbuch zu schreiben. Sie waren einmal Freunde, dann kam das Zerwürfnis, vor allem wegen einer inzwischen verstorbenen Frau. Ein erfolgloser Schriftsteller der eine, ein renommierter Fernsehregisseur der andere, versuchen sie, wieder da anzuschließen, wo sich ihre Wege einmal trennten. Das Unternehmen erweist sich als schwieriger, als sie angenommen habe. Zumal eine unausgesprochene Kränkung, die der eine dem anderen zugefügt haben soll, zwischen ihnen herumgeistert. Oder ist das Alter die wahre Kränkung?
Autorenporträt
Max Zihlmann (*6. Februar 1936 in Luzern) ist ein Schweizer Drehbuchautor. Er studierte nach der Handelsmatura in Luzern 1955 drei Semester Jura an der Universität Zürich. Im Herbst 1958 schrieb er sich an der London School of Film Technique ein. Hier blieb er ein Jahr und drehte seinen ersten Film The Thief. 1959 zog er nach München und arbeitete unter anderem als Lektor für den Kindler Verlag, schrieb einige Hörspiele und verfasste ab Mitte 1963 Filmkritiken für die Zweimonatsschrift Film. Zu dieser Zeit lernte er Klaus Lemke und Rudolf Thome kennen. Bei Thomes Film Die Versöhnung führte er die Handkamera und beteiligte sich auch am Drehbuch, dem Schnitt und der Produktion. Nach der Inszenierung seines Kurzfilms Frühstück in Rom beschränkte er sich weitgehend auf seine Arbeit als Drehbuchautor für Lemke und Thome. Diese um 1970 entstandenen Filme sind typische Zeitdokumente und symptomatisch für die zwischen Rebellion und Resignation schwankende damalige junge Generation. Immer wieder werden die Wunschträume der Filmprotagonisten mit der banalen Alltagswirklichkeit konfrontiert. Als die Phase des Neuen Deutschen Films vorüber war, schrieb Zihlmann unter anderem für die Krimiserien Tatort, Faust und Ein Fall für zwei. Er ist seit 1986 mit Eva Pampuch verheiratet und lebt in München. 1958: The Thief (Kurzfilm, auch Regie) 1964: Die Versöhnung (Kurzfilm, auch Kamera, Schnitt und Co-Produktion) 1970: Rote Sonne 1986: Tarot
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