Beschreibung
Keiner aus der Gruppe, die im Auftrag ihrer Sonderbehörde ins Ausland aufgebrochen war, hatte die Warnungen des Einsatzleiters so ernst genommen, wie es nötig gewesen wäre. Als aber mit dem Überqueren der Grenze unfassbare Übergriffe, wie aus dem Nichts, ihren Lauf nahmen, kam diese Einsicht natürlich zu spät. Mit der Erkenntnis, dass jederzeit und überall höllische Gefahren drohten, veränderte sich der Fokus. Sämtliche Delegierten mussten ergründen, wie, wo und wann die Mutris, auch Fratzen genannt, erbarmungslos zuschlagen würden: absolut bösartige Schergen einer monströsen Hydra. Euphorisiert vom erbeuteten Reichtum aus Schutzgelderpressung, Raubzügen, und Morden dehnte sie ihre dunklen Machenschaften immer weiter aus, bis in höchste Ebenen von Justiz, Polizei und Politik, wo viele käuflich sind, selbst für teuflische Vergehen. Willkommen in einer Welt der Surrealität, in der Träume vom Glück jeder Art kaum noch im Untergrund bleiben wollen und vehement nach außen drängen - in eine Realität, die längst nicht mehr genügt. Ein Wahnsinn scheint zu eskalieren, mächtiger als Logik und Vernunft.
Autorenporträt
Thomas Holberg, Jahrgang 1960, ist Autor zahlreicher Konzepte für den Biologie- und Chemieunterricht. Das erfordert die Reflektion von Erkenntnissen aus der Neurobiologie, des Begreifens, wie Menschen grundsätzlich denken und was sie motiviert. Keiner tut etwas ohne Beweggründe. Mit der Ausbildung zum Beauftragten für Suchtprävention an Schulen offenbarte sich immer mehr die bedeutsame Wirkung körpereigener Drogen in speziellen Hirnregionen. Jeder giert nach Glücksgefühlen und bekommt sie bei Flutungen des Hirns mit Dopamin zu spüren. Ob man will oder nicht, jeder geht Wege, um Rauschhaftes zu erleben. Im Roman "Die böse Seite des Glücks" soll hierüber Wesentliches klar werden.
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