Beschreibung
Diese autobiografische Graphic Novel erzählt von Identität zwischen zwei Kulturen, von politischer Unterdrückung und der leisen Wucht der Erinnerung. Roya ist in Deutschland aufgewachsen, doch hörte sie seit ihrer Kindheit stets die Familiengeschichten aus dem Iran. Je älter sie wird, desto stärker zieht es sie zu dem Ort, der in diesen Geschichten immer mitschwingt. Als sie endlich mit ihrem Vater in den Iran reist, wird aus Sehnsucht Wirklichkeit. Zwischen flirrend schöner Landschaft und strengen Regeln erlebt Roya ein Land, das sie gleichzeitig empfängt und abweist. Als queere Frau bewegt sie sich durch Momente von Staunen und Angst, Nähe und Vorsicht - und beginnt zu begreifen, was Herkunft bedeuten kann, wenn Freiheit nicht selbstverständlich ist. Die Reise wird zur Auseinandersetzung mit Herkunft, Zugehörigkeit und persönlicher Freiheit.Autobiografischer Comic: Eine persönliche Erzählung über Migration, Diaspora und Familiengeschichte zwischen Deutschland und IranErfahrung im Iran: Als queere Frau erlebt Roya eine intensive Zeit zwischen Faszination und Angst, Schönheit und Unterdrückung.Abschied nehmen: Es ist die letzte gemeinsame Reise Royas mit ihrem VaterAtmosphäre: Kontraste aus kultureller Nähe, überwältigenden Eindrücken und realer Bedrohung durch gesellschaftliche/politische Einschränkungen.Ideal fürFans von autobiografischen Graphic Novels über Herkunft, Familienbande und queere Selbstfindung - und alle, die sich für Erzählungen zwischen zwei Kulturen interessieren "Ich glaube an die Kraft von persönlichen Erzählungen, gerade im Comic." Roya Soraya
Autorenporträt
Roya Soraya, 1996 in Hannover geboren, studierte an der Folkwang Universität der Künste und arbeitet als freischaffende Illustratorin und Comic-Autorin in Wuppertal. Sie erzählt Geschichten gern mit feministischer Haltung und legt ihren Fokus auf die Vielfalt und Menschlichkeit der Figuren. Ihr Comic-Debüt hatte sie 2022 mit der Graphic Novel 'Faust' (Zwerchfell Verlag), in der sie den deutschen Literaturklassiker aus moderner und queerfeministischer Sicht neu erzählt. Für ihre Comic-Arbeit wurde sie u. a. mit Stipendien des Berliner Senats und des Goethe-Instituts gefördert. Neben Graphic Novels macht Roya Soraya illustrative Auftragsarbeiten, gibt Workshops und Lesungen.
Herstellerkennzeichnung:
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